Image 9„Geld stinkt nicht“ – dieses bekannte Sprichwort stammt bereits aus der Zeit der Römer. Auf Latein lautet es „pecunia non olet“ und geht auf eine Anekdote aus der römischen Antike zurück. Die Schülerinnen der Klassen 6a und 6b gingen bei ihrer Exkursion jedoch nicht nur dem Ursprung dieses Sprichworts auf den Grund, sondern entdeckten auch die ein oder andere heute verborgene und fast vergessene Spur der Römer in Regensburg.

Die Schülerinnen machten sie sich dazu gemeinsam mit ihrer Geschichtslehrerin Frau Feldmeier, sowie den Lehrkräften Herrn Bernhard und Frau Haslbeck auf den Weg in die ehemalige römische Garnisonsstadt Castra Regina.Zusammen mit einer Stadtführerin und einem Stadtführer der „Stadtmaus“ tauchten sie in die faszinierende Geschichte des römischen Regensburgs ein. Besonders beeindruckend war der Blick auf die noch heute erhaltene Porta Praetoria, sowie auf weitere Mauerreste der römischen Befestigungsanlage, die eindrucksvoll von der langen Geschichte der Stadt zeugen. Immer wieder wurde dabei sichtbar, wie viele Spuren der Römer noch heute, oft gut versteckt, im Stadtbild vorhanden sind.Ein besonderes Highlight wartete schließlich am Ende der Führung: Die Schülerinnen durften in der Erhardi-Krypta selbst in römische Gewänder schlüpfen und verschiedene Ausrüstungsgegenstände ausprobieren. So konnten sie für einen Moment nachempfinden, wie sich ein römischer Legionär gefühlt haben könnte. Somit stellt dies einen lebendigen Abschluss einer Reise in die Zeit der Antike dar.