PressefotoDie Unterstufentheatergruppe des Ursulinen Gymnasiums begeisterte mit ihrer diesjährigen Aufführung „Der Flug des Klassenzimmers“ im Paul Theater. Das Stück, das von Arnd vom Felde nach Motiven aus Erich Kästners Kinderbuchklassiker „Das fliegende Klassenzimmer“ entwickelt wurde, entführte das Publikum vor Ostern in eine fantasievolle und abenteuerliche Welt.

Der Schulleiter Herr Thomas Saller begrüßte die zahlreich erschienenen Ehrengäste und Mitglieder der Schulfamilie und führte zu Beginn kurz in das Stück ein. Er zeigte sich sehr erfreut über die vielfältigen künstlerischen Wahlunterrichtsangebote am Ursulinen Gymnasium. Im Mittelpunkt der Inszenierung steht eine Schulklasse, die bei einer Unterrichtsstunde zum Thema „Fliegen“ mitsamt ihrer Lehrerin und ihrem Klassenzimmer plötzlich abhebt und auf eine außergewöhnliche Reise geschickt wird. Dabei werden die Schülerinnen in ferne Länder und Gegenden wie Australien, Ägypten und den Himalaya katapultiert, wo sie spannende und zugleich humorvolle Abenteuer erleben. Lustige Einfälle wie das überraschende Auftreten der Mumie von Ramses II oder die Begegnung mit einem Yeti sorgten immer wieder für Begeisterung und zahlreiche Lacher im Publikum. Die Mutprobe einer ängstlichen Schülerin stimmte das Publikum nachdenklich. Am Ende waren die Schulfreunde um viele Erfahrungen und Erkenntnisse reicher und konnten mit Erich Kästner verkünden: Klugheit und Mut gehören immer zusammen. Aufgelockert wurde das Stück durch Tanzeinlagen zu den Themen „Fliegen“, „Orient“, „Freundschaft“ oder „Absturz“, die von den Schülerinnen zusammen mit ihrer Sportlehrerin Frau Johanna Haslbeck selbst entwickelten worden waren. Insgesamt 14 Schülerinnen der Unterstufentheatergruppe standen auf der Bühne und beeindruckten durch ihr großes Engagement und ihre Spielfreude. Besonders bemerkenswert war, dass einige von ihnen gleich in mehrere Rollen – zum Teil bis zu vier – schlüpften und diese mit viel Ausdruck und Wandlungsfähigkeit darstellten. Dabei agierten die jungen Darstellerinnen mit einer Souveränität, die an angehende Profis erinnerte. Unter der Regie von Frau Holzapfel entstand eine rundum gelungene und sehr unterhaltsame Inszenierung, die das Publikum mit viel Kreativität, Witz und Herz überzeugte und mit langanhaltendem Applaus belohnt wurde.