Image 8Die Schülerinnen der Klassen 9a und 9b unternahmen am 4. März 2026 gemeinsam mit ihrer Geschichtslehrkraft Frau Feldmeier sowie Herrn Bernhard und Frau Haslbeck eine eindrucksvolle Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Dachau.Vor Ort setzten sich die Jugendlichen intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinander.

In Dachau, dem ersten dauerhaft eingerichteten Konzentrationslager des NS-Regimes, wurden ab 1933 mehr als 200.000 Menschen aus ganz Europa inhaftiert, entrechtet und unvorstellbarem Leid ausgesetzt. Während der Führung über das weitläufige Gelände, vorbei am ehemaligen Appellplatz, den rekonstruierten Baracken und dem Krematorium, erhielten die Schülerinnen einen beklemmenden Eindruck von den unmenschlichen Lebensbedingungen, dem systematischen Terror und der grausamen Realität der NS-Zeit.Besonders die persönlichen Berichte von Zeitzeugen sowie Briefe, Fotografien und Dokumente aus der Ausstellung machten deutlich, dass hinter den nüchternen Zahlen individuelle Schicksale standen. Die Stille des Ortes, die Weite des Geländes und die eindringlichen Informationen hinterließen bei vielen einen nachhaltigen Eindruck und regten zum Nachdenken über Verantwortung, Zivilcourage und die Bedeutung demokratischer Werte an. Der Besuch der Gedenkstätte war ein wichtiger Beitrag zur historisch-politischen Bildung. Er mahnte eindringlich, wachsam zu bleiben und sich aktiv für Menschenwürde, Toleranz und Frieden einzusetzen, ganz im Sinne der Worte, die auch auf einer Gedenktafel in Dachau zu lesen sind: „Never again“.