Am Sonntagmorgen machte sich eine Gruppe aufgeregter Schülerinnen in Begleitung ihrer Lehrer Frau Schmid, Frau Grimm und Herr Kastl, voller Vorfreude auf den Weg nach Südfrankreich. Ziel des Schüleraustauschs mit Erasmus+Schule war Straubings Partnerstadt Romans-sur-Isère, wo die Jugendlichen am Abend herzlich von ihren französischen Gastfamilien empfangen wurden.
Ein abwechslungsreiches Programm erwartete die Teilnehmerinnen: Am ersten Schultag wurden die Mädchen zunächst an der Schule vom Schulleiter, Herrn Leclercq, willkommen geheißen, danach wurden sie offiziell im Rathaus empfangen. Die Bürgermeisterin Romans hob zu dieser Gelegenheit die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft und des regelmäßigen Austausches der beiden Partnerstädte hervor. Anschließend durften die Schülerinnen im Rathaus noch die regionale Spezialität „Pogne“ probieren. Zum Abschluss erkundeten sie die Stadt im Rahmen einer französischsprachigen Führung.
Auch der Schulalltag kam nicht zu kurz: Im Unterricht lernten die deutschen Schülerinnen das französische Schulsystem kennen und nahmen aktiv daran teil. Aber auch die Zusammenarbeit mit den Austauschschülern kam nicht zu kurz: Kurzweilige Workshops wie Fechten, Schach, Musik-Quiz/Karaoke und das Verfassen englischer Songtexte in gemischten Gruppen sorgten für viel Spaß und gaben Anlass zur Kommunikation.
Die Highlights der Woche waren aber ohne Zweifel der Ausflug nach Lyon mit einem Besuch der Kathedrale und einer Schnitzeljagd im historischen Zentrum der Stadt, einem Spaziergang im Zoo und Zeit zum Shoppen, sowie die Fahrt in die Ardèche mit einer spannenden Kajaktour inmitten einer imposanten Landschaft mit malerischer Felskulisse und dem Besuch der Tropfsteinhöhle Aven d'Orgnac.
Am letzten Schultag arbeiteten die Jugendlichen gemeinsam mit der Organisation „Romans International“ zu Stereotypen, wobei sie anhand verschiedener interkultureller Spiele ihren eigenen kulturellen Hintergrund reflektierten und so für interkulturelle Unterschiede und Gefahren durch Vorurteile und Stereotypisierung sensibilisiert wurden. Dabei wurde nicht nur viel gelernt, sondern auch viel gelacht.
Den Abschluss bildete ein fröhlicher Tanzabend mit Live-Musik und traditionellen keltischen Tänzen. Das Wochenende verbrachten die Schülerinnen individuell in den Gastfamilien, bevor es am Sonntagabend mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck zurück nach Hause ging.
Stefanie Grimm, Gregor Kastl, Michaela Schmid























