Projekt 10aWas fehlt einem Teenager in der Pandemie wohl mit am meisten? Es sind die Stunden im Kreis der Freundinnen und Freunde in der aufregenden Atmosphäre des Nachtlebens. Wer kann schon die anregenden Gespräche, das Lachen und die Erlebnisse vergessen, die man als Jugendlicher im Ambiente von schummrigen Kneipen und Bars erlebt hat?

 

So dachte auch die Klasse 10a und beschloss, gemeinsam mit ihrem Klassenleiter Herrn Schmidbauer und mit ihrer Lehrerin Frau Abele einen Barabend auszurichten. Das Highlight: eine „Open Stage“, also eine offene Bühne, die jeder nutzen konnte, um sich und seine Art der künstlerischen Darbietung zu präsentieren.

Ob das gelungen ist? Und wie. Klassisches Barfood wie Pizza, Chips und Salzstangen und vom Lehrer gemixte (alkoholfreie) Cocktails wie „Safer Sex on the Beach“ und „Virgin Colada“ sorgten für einen standesgemäßen Einstieg in einen wunderbaren Abend, der von „entspannter“ Musik der Schülerinnen begleitet wurde, bevor es zum Höhepunkt kam – die offene Bühne. Ob beeindruckende musikalische Beiträge, die sogar zum Teil selbst geschrieben und komponiert waren, komödiantische Auftritte, bei denen Lehrkräfte parodiert wurden oder auch eine Art „Pub-Quiz“, bei dem Szenen aus bekannten literarischen Werken der Weltliteratur vorgespielt wurden und von den Anwesenden erkannt werden mussten (An dieser Stelle sei erwähnt, dass sich die Lehrkräfte, beide ihres Zeichens DeutschlehrerInnen, recht wacker schlugen.) – alle Beiträge waren fantastisch und sorgten für ein unvergessliches Erlebnis. Doch das schönste an diesem Abend? Der Blick in die leuchtenden Augen und fröhlichen Gesichter von Teenagern, die ein Stück Teenagersein erleben konnten.