BlühwieseJeden Tag aufs Neue öffnen sich bei Sonnenschein die Blüten der Pflanzen im Klostergarten. Seit der Ansaat der autochthonen Gewächse Ende April hat sich einiges getan. Immer mehr Grün erobert mittlerweile die zuerst noch erdige Blühfläche, die das P-Seminar Chemie der Q11 in Zusammenarbeit mit der Stadtgärtnerei angelegt hat.

 

Viele der Grundschulklassen, die eine Blühpatenschaft übernommen haben, kamen in den letzten Monaten erstmals zu Besuch, um einen Einblick in das Projekt vor Ort zu erhalten. Vorerst konnten sie nämlich nur virtuell mit Update-Bildern und E-Mails auf dem Laufenden gehalten werden. Im Gepäck hatten sie selbst gestaltete Schilder für die jeweiligen Blumen, die nun die Wiese zieren.
Wir erläuterten Lehrkräften und Grundschülern noch einmal persönlich die Eindrücke der vergangenen Wochen. Alle hörten aufmerksam zu und erzählten sogar von eigenen Erfahrungen mit Blühstreifen im Garten. In kleinen Blühdias konnten die ersten winzigen Blüten genauer betrachtet werden. Anschließend lernten die Kinder im Rahmen einer kleinen Schulhausführung sowohl ihre betreuenden Schüler aus dem Seminar als auch das Gymnasium besser kennen.
In den letzten Wochen arbeiteten wir in Kreativgruppen. Hierbei wurde eine zunächst alte Bank aufgepeppt und bunt bemalt. Zudem fertigten wir eine Holztafel als Dankeschön an das Ursulinen Kloster an, das uns die Wiese zur Verfügung gestellt hat.

In Sachen Umwelt- und Artenschutz haben wir auf jeden Fall einen Erfolg zu verzeichnen, denn neben Pflanzen wie Sumpfwolfsmilch, Kümmelblättriger Silge und Wittwenblume fanden mittlerweile auch die ersten Insekten eine neue Heimat.

Julia Neuner, Q11