b39Im Rahmen des Projekts „Sommer der Möglichkeiten“ inszenierten die beiden Theatergruppen des Ursulinen Gymnasium ihre Stücke „Wolfsland“ von Uta Reichardt und „Rotkäppchen, gestern und heute“ in der Turnhalle des Gymnasiums.

 

Eine Corona bedingt eingeschränkte, aber begeisterte Schar von Zuschauern verfolgte zunächst den Auftritt der Schülerinnen der Mittel- und Oberstufentheatergruppe, die nach der Vorführung einer traditionellen Version des Märchens der Gebrüder Grimm mit ihrer selbst geschriebenen, modernen Adaptation der Frage nachgingen, inwiefern dieses Märchen heute noch aktuell ist. Den Gefahren, die auf die Kinder im Wald lauern und den daraus folgenden Ratschlägen, die ihnen beim Vorlesen des traditionellen Märchens bislang mit auf ihren Lebensweg gegeben wurden, setzten die Schülerinnen der Theatergruppe die Risiken, die für Kinder und Jugendliche im Internet lauern, entgegen. In eindringlicher Art und Weise und mit großem schauspielerischem Können veranschaulichten sie die verschiedenen Gefahren, denen Jugendliche in den sozialen Medien ausgesetzt sind. Passend zum Thema „Wald“ schlüpften die Mädchen der Unterstufentheatergruppe anschließend in die Rollen von Schülerinnen, die bei einem Schullandheimaufenthalt zusammen mit einer Wolfsforscherin das Verhalten von Wölfen kennen lernen. Gespannt verfolgten die Eltern und Mitschülerinnen, wie die Klasse allmählich herausfindet, dass ihre Mitschülerin Louisa, hervorragend dargestellt von Linda Islami, ein sehr mutiges Mädchen ist.  Mit Hilfe von Lupo, dem sie im Wald begegnet, entdeckt sie, dass der Hausmeister Kosvik heimlich Wölfe tötet. Für ihre schauspielerischen Leistungen erhielten die Schülerinnen viel Applaus vom Publikum. Am Ende bedankten sich die Leiterinnen der beiden Theatergruppen, Frau Brix und Frau Holzapfel, unter anderem beim Kulturamt der Stadt Straubing, die die Ausstattung mit Mikrofonen durch den Techniker Herrn Michael Wittenzellner kostenlos zur Verfügung gestellt hatte.