Bild 2 virtueller Rundgang KZ DachauVor etwas mehr als 76 Jahren wurde das Konzentrationslager Dachau befreit, die Taten der Nationalsozialten waren damit kein Geheimnis mehr. Erinnern ist wichtig – nie wieder soll etwas dergleichen passieren. Doch wie behandelt man gerade in Corona-Zeiten dieses dunkle Kapitel der Geschichte im Unterricht? Wie können die Dimensionen dieses Verbrechens an der Menschlichkeit vermittelt werden? 

Ein wichtiger Teil unserer Gedächtniskultur sind dabei Gedenkstätten. Orte, an denen der Opfer gedacht wird und die ein Mahnmal für künftige Generationen darstellen. Um auch in Corona-Zeiten diese so wichtigen Eindrücke erleben zu können, wurde unseren 9. Klassen mittels eines virtuellen Rundgangs durch das KZ Dachau ermöglicht, das Gelände anhand eines abgefilmten Videos mit Livekommentar durch die Referentin Antje Roser und den Referenten Peter Wolther zu erkunden. Dabei wurden die Schülerinnen durch die Gebäude der Gedenkstätte geführt und Schritt für Schritt über die Ankunft der Häftlinge, das Lagerleben und die Menschenversuchsreihe aufgeklärt. Wenngleich ein virtueller Rundgang einen Besuch vor Ort wohl nie ersetzen wird, konnten nichtsdestotrotz auch in Zeiten wie diesen wichtige Einblicke gewonnen werden. Währenddessen nahmen unsere Schülerinnen rege von der Gelegenheit Gebrauch, einer Expertin auf diesem Gebiet all ihre Fragen zu stellen.

Vielen Dank an dieser Stelle an das Team der Gedenkstätte Dachau, die mit ihrer Expertise geholfen haben, dieses wichtige Thema gemeinsam mit unseren Schülerinnen aufzuarbeiten.