Home SchoolingMittlerweile haben wir die zweite Unterrichtswoche erfolgreich im Online-Modus absolviert. Unsere Lehrkräfte haben den Übergang hervorragend gemeistert und können auf mehrere Methoden der Lernstoffvermittlung zurückgreifen. Ganz beliebt ist dabei die interaktive Form der Videokonferenz mit den Schülerinnen. Aber wie geht es unseren Schülerinnen mit dem Unterricht zu Hause? Auch Eltern haben uns von dieser neuen Erfahrung berichtet.

Teresa B., 8. Klasse: "Ich komme mit der Selbsteinteilung des Stoffes in allen Fächern sehr gut zurecht.

Ich teile es mir so ein, dass es nicht zu viel auf einmal wird und so, dass ich mich am Wochenende entspannen kann. Mit Mebis gibt es noch ein paar Komplikationen aber sonst funktioniert alles recht gut."
Anmerkung der Redaktion: Mebis ist die bayernweite, staatliche Lernplattform, die in den ersten Tagen des Home-Schooling völlig überlastet war. Deshalb schuf die Ursulinen Schulstiftung für alle Lehrkräfte zusätzlich die Möglichkeit, mit den Schülerinnen per Videokonferenz zu kommunizieren.

Teresa S., 8. Klasse: "Also bei mir läuft es gut. Ich habe mir eine Technik überlegt, wie ich gut zurechtkomme. Morgens stehe ich um 7 Uhr auf und fange um 7.50 Uhr an mit dem Lernen. Dabei gehe ich folgendermaßen vor: Meine Freundin Malja und ich machen Videoanruf um nicht ganz allein zu sein. Jede arbeitet dann selbständig an ihren Aufgaben, die jede in der Reihe des Stundenplans erledigt. So kommt jede von uns gut voran.Wenn wir in einem Fach nichts mehr zu tun haben, lassen wir es aus oder wiederholen etwas aus den letzten Stunden. Das Videochatten motiviert einen dabei wirklich, etwas zu erledigen und nicht gleich in Panik zu verfallen, wenn etwas nicht gleich so klappt, wie man sich das vorstellt. "

Hannah, 10. Klasse: "Auch wenn schon eine Woche „Coronaferien“ hinter uns liegen, wie Ferien fühlt es sich definitiv nicht an. Auf der einen Seite steht der Unterricht, der ja weitergemacht werden soll und muss. Während man am Anfang schon Glück hatte, nach zehn Versuchen in mebis zu landen, funktioniert dies mittlerweile reibungslos, genauso wie die Kommunikation per Email. Ja wir haben sogar eine extra Gruppe für Fragen/ Schulstoff rund um Corona für die Klasse erstellt und die Schüler-Lehrerkommunikation auf Schlüsselpersonen übertragen. Sich Lernstoff selbst anzueignen, hat nochmal einen ganz anderen Schwierigkeitsgrad, Disziplin ist definitiv wichtig, aber auch zu wissen, wann man mal Pause machen kann."

Pia, 7. Klasse: "Mir geht es in der aktuellen Situation relativ gut! Der Vorteil daran ist, dass man seinen Tag sich selbst einteilen kann, wann man welche Aufgaben macht. Bei mir klappt eigentlich alles soweit gut. Außerdem sehe ich darin Chancen selbstständiger zu werden."

 

Daniela, Mutter einer Tochter in der 5. Klasse: "Die erste Woche war sehr anstrengend. Unsere Tochter brauchte viel Unterstützung, um sich in das System einzufinden, vor allem, da mebis immer wieder zickte. Sie saß bei den Aufgaben ab 8:00 Uhr. Das Kürzeste war bis 15:00 Uhr und das längste bis 19:00 Uhr. Auch am Samstag machten wir dann noch die Experimente und Aufgaben für NuT, weil sie am Freitagmittag am Ende war und nicht mehr konnte.
Es war gut, dass die Infos und Arbeitsaufträge dann auch per Email verschickt wurden, aufgrund der Überlastung bei mebis. Wir haben abends in mebis die Sachen heruntergeladen bzw. ausgedruckt, so dass unsere Tochter dann am nächsten Tag bearbeiten konnte.

Sie macht sich Sorgen und hat Angst wegen dem Virus. Angst um die Familie.
Insgesamt ist es auch schwierig für uns Eltern. Die Kinder tun sich schwer, alleine da zu sitzen und alles alleine zu erarbeiten und zu erledigen. Sie brauchen Unterstützung durch die Eltern!!! Mein Mann und ich müssen noch arbeiten und das wird sich auch nicht ändern, weil wir als Systemrelevant eingestuft sind. Aber es dreht sich momentan nur alles um Arbeit und Schule und die größte Herausforderung für uns war es diese Grätsche zu meistern.

Zum Schluss möchten wir uns aber auch noch bei ihnen und den anderen Lehrern bedanken. Auch für sie alle ist es keine leichte Situation. Und super finden wir, dass sie immer erreichbar sind für all die Mädels per email, per schulcloud, egal wie... und aus der Ferne unterstützen!!! VIELEN DANK DAFÜR!! Zusammen schaffen wir diese Zeit!"

Michael, Vater einer Tochter in der 8. Klasse: "Zuerst ein sehr großes Lob an alle Beteiligten seitens der Urscheln! Von der Schulleitung über die Lehrkräfte, die Damen aus dem Sekretariat und nicht zuletzt die IT - das ist absolute Klasse, was da gerade geleistet wird.
Die Mädels (zumindest was ich mitbekomme) bekommen viele Informationen und Aufgaben in den unterschiedlichsten Fächern und sind richtig gut beschäftigt. So muss es sein, da schließlich keine Ferien sind (was die eine oder andere junge Dame anfangs vielleicht gehofft hatte).
Zudem laufen die ersten Videokonferenzen und Chats mit den Lehrkräften. Das, was durch die Notsituation an digitaler Bildung vermittelt wird, ist das reale Leben und neben dem eigentlichen Lehrstoff aus meiner Sicht eine absolute Bereicherung.
Gerade in diesen Tagen bin ich sehr froh, dass meine Tochter bei den Ursulinen die Schule besucht! Bitte weiter so!!!"
Anmerkung der Redaktion: Das freut uns sehr!

 

Ein paar Schülerinnen haben uns auch eine Videobotschaft zukommen lassen:

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