Mädchenbildung - Tradition und Moderne

Angela Merici gründete 1535 in Brescia die „Gesellschaft der heiligen Ursula", aus der im Laufe der Jahrhunderte der Orden der Ursulinen entstanden ist. 1691 erfolgte von Landshut aus die Gründung des Ursulinenklosters in Straubing. Seitdem widmen sich Schwestern der Bildung und Erziehung junger Mädchen im Sinne von Angela Merici.
Bis 2003 wurde das Gymnasium von einer Ordensschwester geführt, und es waren Schwestern an der Schule tätig. Durch diese lebendige Beziehung zwischen Kloster und Schule konnte das Erbe von Angela Merici bewahrt und weitergetragen werden.

Heute sind viele Lehrerinnen und Lehrer an der Schule tätig, die dieses Erbe nicht aus eigenem Erleben kennen. Doch wir sind stolz darauf, dass wir uns bei unserer Erziehungsarbeit auf die Wurzeln der Ordensgemeinschaft und das Bildungsideal der Ursulinen berufen und darin wiederfinden können. Die Grundsätze der Gemeinschaft von Angela Merici haben bis heute nichts an Aktualität verloren und sind auch entscheidend für die Erziehungsarbeit an unserer Schule. Es geht nicht nur um die Vermittlung von Fachkompetenzen in unserer leistungsorientierten Gesellschaft, sondern vor allem um eine ganzheitliche Bildung jeder einzelnen Schülerin.