Bild: tablets_im_klassenzimmer_mit_herrn_attenberger.jpg

Einmal selbst Lehrer sein - Lernen durch Lehren

 

„Lernen durch Lehren" ist ein modernes Unterrichtskonzept, das seine Wurzeln in der Reformpädagogik hat. Diese stellt sich bewusst gegen den lehrerzentrierten Unterricht und vertritt die Auffassung, dass Schülerinnen und Schüler durch eine sehr aktive Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand besser verstehen und das Gelernte besser nachvollziehen können.
Dieses Konzept wurde in der Klasse 6b im Religionsunterricht umgesetzt, indem eine ganze Sequenz von den Schülerinnen selbst erarbeitet und präsentiert wurde. Durch die Vorbereitung und die Durchführung der Unterrichtsstunden konnten die Schülerinnen so selbst einmal in die Rolle des Lehrers schlüpfen und zudem viele Schlüsselkompetenzen (Teamfähigkeit, problemlösendes Denken, Kommunikations- und Präsentationsgeschick) erwerben. Nebenbei hatten sie bei der Vorbereitung und der Präsentation auch eine Menge Spaß und haben wirklich tolle Ergebnisse erzielt.

 

StRin i.K. Daniela Brix

 

Meinungen der Schülerinnen zu den LdL-Stunden:

 

Mir hat LdL sehr viel Spaß gemacht und ich habe viel dabei gelernt. (Mariella)

 

Ich fand die LdL-Stunden sehr schön, weil es etwas ganz anderes ist, wenn Mitschülerinnen vorne stehen und den Unterricht halten. Außerdem habe ich gemerkt, dass es schwierig ist, eine Unterrichtsstunde vorzubereiten. (Sara)

 

Ich fand das LdL-Projekt toll, weil man gesehen hat, wie man sich als Lehrerin vor der Klasse fühlt. (Elisabeth)

 

Mit haben die Stunden gut gefallen und ich weiß jetzt, was ein Lehrer für eine Stunde alles machen muss. (Lena)

 

Ich fand Lernen durch Lehren eine schöne Aktion. Man merkt, wie viel Aufwand oft hinter einer Unterrichtsstunde steckt. Außerdem hat es sehr viel Spaß gemacht. (Lea)


Ein spanischer Leckerbissen

Zwar ist jede Spanischstunde eine Sternstunde, aber ganz besonders war dies der Fall als die Schülerin Eva aus der Q11 ihr Referat über „Weihnachtsbräuche in Spanien" hielt.
Üblicherweise bereiten die Schülerinnen ihr Referat anhand einer Power-Point-Präsentation vor, in der wichtige inhaltliche Punkte, sowie Bilder zum Thema der Klasse vorgestellt werden.
Eva jedoch hatte noch einen besonderen Leckerbissen im wahrsten Sinn des Wortes mit in den Unterricht gebracht.
Sie hatte einen „Roscón de Reyes, einen Dreikönigshefekranz „mit eingebackener Überraschungsfigur für die Klassenkameradinnen und die Lehrer zur Verköstigung mitgebracht.
Zur Überraschung aller war diese Glücksbringerfigur im Hefekuchenstück von Frau Albrecht versteckt.

Wenn das nicht Glück bringt für das ganze Jahr!

 

StDin i.K. Juliana Albrecht


"Raus mit der Sprache!" - Mündlichkeit im Französischunterricht

Mündlichkeit spielt im Alltag eine zentrale Rolle. Ein Ziel des modernen Fremdsprachenunterrichts ist es deshalb, Schülerinnen und Schüler möglichst früh zum Sprechen zu bringen und sie das Gelernte in lebensnahen Kontexten anwenden zu lassen. Am Beispiel von vielfältigen und motivierenden, zugleich repräsentativen und möglichst authentischen Themen und Situationen sollen die Schüler lernen, mündlich sach- und adressatengerecht in der Fremdsprache zu kommunizieren.
Mündliche Schulaufgaben tragen dazu bei, den Stellenwert der gesprochenen Sprache im Unterricht zu erhöhen. Im Fach Französisch finden sie am Ursulinen Gymnasium in den Jahrgangsstufen 7, 9, 10 und 12 statt. Auch die DELF-Prüfungen, die am Ursulinen Gymnasium in den Niveaustufen B1 und B2 abgelegt werden können, enthalten einen mündlichen Prüfungsteil.


Die mündliche Schulaufgabe besteht in der Regel aus drei Teilen:

  • im ersten Teil stellen sich die Schüler vor und berichten u.a. von ihren Hobbies, Lieblingsbüchern, - filmen oder ihrer Lieblingsmusik.
  • Dann folgen eine Bildbeschreibung und eine Partner-bzw. Gruppenprüfung in Gestalt eines Rollenspiels bzw. einer gelenkten Diskussion. Bilder wie auch Diskussionsthemen konzentrieren sich auf die im Unterricht behandelten Themenbereiche. DiePrüfungsform wird im Unterricht intensiv eingeübt.

Die Bewertung erfolgt nach vier Kriterien, die unterschiedlich gewichtet werden:

  •  Aussprache und Intonation
  •  Sprachliche Mittel / Sprachrichtigkeit (Grammatik und Wortschatz)
  • Strategie und Interaktion
  • Aufgabenerfüllung und Inhalt

Auch eine mündliche DELF-Prüfung besteht aus drei Teilen:

  • Présentation (Vorstellen)
  • Monologue suivi (Monolog über ein Thema, zu dem ein kurzer Text vorgelegt wird)
  • Dialogue/Débat (Partnerprüfung)

Das Ursulinen Gymnasium bietet Vorbereitungskurse auf die Prüfungsniveaus B1 und B2 an. Sie stehen allen sprachlich interessierten Schülerinnen der 9./10. /11. und 12. Jahrgangsstufen offen, die zielstrebig auf das Diplom hinarbeiten wollen.
Es geht vor allem um Sprachanwendung im alltäglichen Kontext, um die Erprobung spontaner Gesprächssituationen und um Prüfungssimulation. Insofern stellt die DELF-Vorbereitung eine Ergänzung zum regulären Französischunterricht und eine erweiterte Vorbereitung auf den französischsprachigen Alltag außerhalb der Schule dar.


Skilager der 7. und 8. Klassen - Spaß haben. Neues lernen. Gemeinschaft erleben.

Traditionsgemäß verbrachten unsere 7. Klassen im Februar ihr Skilager in Hochficht (Mühlviertel). Bei besten Schneeverhältnissen trotzten alle täglich den manchmal sehr frostigen Temperaturen, so dass am Ende auch die totalen Anfänger stolz am gemeinsamen Abschlussrennen teilnehmen konnten. Das passende Quartier mit schönen Zimmern und gutem Essen gleich beim Skihang, ein abwechslungsreiches informatives Zusatzprogramm, Spiele und das Erlernen des „Mitmach-Boogies" für den Tag der offenen Tür sorgten nach Aussagen der Mädchen für eine lehrreiche, lustige, gemütliche und viel Gemeinschaft erlebende Woche.
„Spaß beim Skifahren auf super Pisten, gutes Quartier mit äußerst freundlichem Personal, leckeres Essen, neue Erfahrungen, unglaubliche Fortschritte der letzt-jährigen Anfänger, nette Skilehrer, am Ende auch tolles Wetter, es war lustig und schön", so lautete das Fazit der Achtklässlerinnen nach ihren Skitagen in Neukirchen (Großvenediger). Außerdem „hatte man mal etwas anderes gese-hen" und „die anderen Mitschülerinnen besser kennengelernt sowie neue Freundschaften geschlossen", weshalb auch dieses Skilager mit „vielen guten Erinnerungen" verknüpft ist.


Theaterbesuch der 5. Klassen

Mit großer Freude besuchten die 5. Klassen des Gymnasiums die Inszenierung von „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" im Stadttheater Straubing.
Die Geschichte des Kinderbuchklassikers von Michael Ende ist vielen bekannt: Die kleine Insel Lummerland erhält eines Tages einen neuen Bewohner, denn der Postbote bringt ein Paket, in dem sich ein Waisenkind, das Jim Knopf genannt wird, befindet. Dieser freundet sich schnell mit Lukas dem Lokomotivführer an. Als Jim größer wird, reicht der Platz auf der Insel nicht mehr für all ihre Bewohner, aus diesem Grund verlassen Lukas und Jim Lummerland und wollen in der großen weiten Welt ihr Glück suchen. Dabei erleben sie jede Menge Abenteuer.
Bei der fantasievollen Inszenierung gefielen unseren Mädchen die witzigen Elemente und das kreative Bühnenbild besonders gut. Vor allem die Darstellung des schrecklichen Drachen Frau Mahlzahn begeisterte die Schülerinnen.

 

Regina Fuchs


Vorbereitung der Schülerinnen der 10. Klassen auf das Praktikum

An unserem Gymnasium leisten alle Schülerinnen der 10. Jahrgangsstufe ein Praktikum ab. Dieses unterscheidet sich allerdings nach der Zugehörigkeit zum jeweiligen Zweig. Das Praktikum des sozialwissenschaftlichen Zweiges dauert neun Tage und die Schülerinnen engagieren sich v. a. in sozialen bzw. Pflegeeinrichtungen. Die Mädchen des sprachlichen Zweigs können ihre Praktikumsstelle frei wählen, weil dieser Einsatz im Gegensatz zum sozialen Praktikum nicht von der Schulordnung vorgeschrieben ist.
Schon seit einigen Jahren unterstützt Frau Buchner von der Direktion der AOK Straubing die Lehrkräfte bei der Vorbereitung der Schülerinnen auf diese doch recht ungewohnte Tätigkeit.
In einem meist zweistündigen Kurzseminar informiert sie zunächst über wichtige Regeln des Zusammenlebens in der Gemeinschaft. Ausgehend von Tipps für das Verhalten in der Klasse wird den Schülerinnen verdeutlicht, dass der richtige Umgang miteinander von vielen Komponenten geprägt wird. Erste Eindrücke, z.B. bei einer Begegnung mit einem Unbekannten, und die Bedeutung des äußeren Erscheinungsbildes werden diskutiert. Gemeinsam mit Schülerinnen übt die Seminarleiterin das korrekte Vorstellen bei einem Telefongespräch, es gibt aber auch ganz konkrete Hinweise für das Zusammenstellen der Bewerbungsunterlagen und die Gestaltung einer Bewerbungsmappe. Alltagssituationen wie das gegenseitige Begrüßen in der Praktikumsstelle oder ein Vorstellungsgespräch werden mit den Schülerinnen eingeübt.
In Gruppenarbeit beschäftigen sich die Mädchen dann mit Fragen zum „Dresscode", sie setzen sich mit ihren Erwartungen an das Praktikum auseinander und formulieren Grundregeln für den Arbeitsplatz.
Die kurzweilige Einstimmung auf die Besonderheiten eines Praktikums erleben die Schülerinnen als wertvolle Hilfestellung. An dieser Stelle wollen wir uns ganz herzlich bei Frau Buchner für Ihre engagierte Unterstützung bedanken.


Filme im Fremdsprachenunterricht

Englischlernen mit Frozen in der Klasse 7a

Nach der Arbeit kommt das Vergnügen – wobei das eine das andere nicht ausschließen muss! Die Klasse 7a durfte nach der ersten Englisch-Schulaufgabe den Film Frozen („Die Eiskönigin") anschauen, allerdings im englischen Original mit englischen Untertiteln. Im Anschluss daran sollten sich die Schülerinnen weitere mögliche Szenen oder Fortsetzungen zur Geschichte ausdenken und auf Englisch zu Papier bringen. Hier die schön gestalteten Ergebnisse und Meinungen der 7a zu unserem kleinen Projekt:

„Ich fand die Arbeit schön, weil man so in Englisch auch mal kreativ werden und seine eigenen Ideen umsetzen und der Klasse präsentieren konnte. Der Film hat mir sehr gut gefallen und unser Wortschatz ist eigentlich schon so gut, dass man der Geschichte folgen konnte. Man musste aber schon genau aufpassen und aufmerksam zuhören. Dabei konnte man aber auch etwas über die Sprache lernen."
Leni

 

"I liked Frozen because it was very romantic. I haven't watched it before. I usually watch films in German and now I have learned that I can understand lots of things in English, too. This is good for my vocabulary and pronunciation. It was great that we didn't only watch the film but did worksheets and posters about it. So we had to think about the film again."
Magdalena K.

 

"The film has helped us learning English because there are dialogues with a lot of emotions. It was easy to understand because we knew the film before. After the film, we had the chance to work in groups. It was fun and something different. We would like to do it again! Some films we would like to watch are Pirates of the Carribbean, Rapunzel, Cinderella..."
Amira, Sarah & Lara

 

"You learn a lot of new words and real English expressions. This work was something special. You could do it in teams or alone."
Eva

 

„Ich finde es gut einen Film auf Englisch zu schauen, da es das englische Hörverstehen fördert. Außerdem kann man durch den Kontext zuvor unbekannte Wörter lernen."
Magdalena S.

 

"I enjoyed the film very much, it is very nice and there are lots of beautiful songs. The story of the two sisters was really sad, but for luck there was a happy ending. I also enjoyed the team work because I like working with my friends. Drawing the picture and writing the story was funny."
Cara

 

"... and in this way our classroom is decorated with lots of posters and stories."
Theresia

 

"I liked watching Frozen because it's a beautiful film. I didn't know the German version but I understood the action. (I didn't understand every word but most of them.) I think it was good for my English, too. I heard how some words are spoken and I learned new words, for example 'gloves' = Handschuhe. I would like to watch TV or films more often in English lessons, TV is more fun than doing exercises in the book and every film is better than any listening! ;-)"
Maria

 

StRin i.K. Carola Mühlbauer


Klasseninterne Runde mit Knobelaufgaben aus der Mathematik

Mathematikstunde

Die Lehrkräfte des Ursulinen Gymnasiums motivieren und unterstützen schon seit vielen Jahren ihre Schülerinnen bei der Teilnahme an verschiedenen Mathematikwettbewerben, z. B. an der Mathematikolympiade oder am Landeswettbewerb Mathematik. In einem Pluskurs Mathematik werden besonders interessierte Mädchen aus den Jahrgangsstufen 6-8 gezielt auf die Bearbeitung von derartigen Aufgaben herangeführt.

Um die Schülerinnen schon frühzeitig mit Aufgaben mit einem besonderen mathematischen Kniff in Berührung zu bringen, wurde nun in der Klasse 5cG eine kleine klasseninterne Runde von Knobelaufgaben gestartet. Die Runde geht über sechs Wochen, jede Woche gibt es eine besondere Aufgabe zu lösen. Die drei erfolgreichsten Schülerinnen der Klasse werden mit einem Preis ausgezeichnet.
Auch im laufenden Unterricht werden immer wieder unkonventionelle Aufgaben eingebaut. Diese stammen beispielsweise aus früheren Aufgaben des Känguruwettbewerbs der Mathematik. Im Frühjahr wird die Klasse dann geschlossen an der neuen Wettbewerbsrunde von Känguru teilnehmen.
Die Wochenaufgaben greifen Lösungsstrategien, die die Schülerinnen teilweise bereits aus der Grundschule kennen, auf: Systematisches Probieren, Rückwärtsarbeiten, Vorwärtsarbeiten, Anfertigen einer Skizze, ...


Sing mal wieder

Die Chorklasse der 7. Jahrgangsstufe beschäftigt sich zu Beginn des Schuljahres mit dem Thema „Stimme". Nachdem die Schülerinnen anhand des Wise Guys-Songs „Sing mal wieder" hören konnten, wie in unserem Körper Töne erzeugt werden (denn genau darüber singen die Wise Guys in der ersten Strophe ihres Songs!), standen in den nächsten Stunden „Der Stimmapparat", „Tonlagen" oder „Die Stimme im Wandel der Epochen" auf der Tagesordnung.

In der Chorklasse wird aber natürlich vor allem viel gesungen.

Am Anfang jeder Stunde stehen „Aufwärmen" und „Einsingen" (das übrigens schon in den 5ten Klassen eingeführt wird) mit Übungen wie dem „Schulter-Kreisen", dem „Kaugummi-Kauen-und-dabei-summen" oder der „Spiegelübung". Die Fotos vermitteln einen Eindruck, wie es dabei zugeht. Bis zu den Herbstferien übernimmt dabei Musiklehrer Herr Benkert die Führung, aber ab November wird in jeder Stunde eine andere Schülerin diesen Part des Unterrichts übernehmen. Schülerbeteiligung deluxe sozusagen!

In den letzten Stunden erarbeitete sich die Klasse den Coldplay-Hit „Viva la vida", den man im folgenden kurzen Video kurz sehen können.


Where do our sponsored children live? – BilinGeo 8. Klasse

Am Ursulinen Gymnasium findet in diesem Schuljahr erstmalig der bilinguale Geographie-Unterricht „BilinGeo" in der 8. Jahrgangsstufe statt. Zehn Mädchen haben sich nach der 7. Klasse auch für die 8. Klasse dazu entschieden, Geographie auf Englisch zu absolvieren. Das jahresübergreifende Thema in Jahrgangsstufe 8 ist die tropische Klimazone (=tropical zone). Da das Ursulinen Gymnasium über die Organisation „Plan International" drei weibliche Patenkinder (=sponsored children) finanziell unterstützt, nämlich Sogona aus Mali, Mazalo aus Togo und Lidaya aus Äthiopien, wurde deren aktuelle Lebenssituation in den Projektgebieten als Aufhänger in den ersten Stunden dieses Schuljahres genutzt. Auf Basis der aktuellen Berichte von Plan über die Situation der drei Mädchen informierten sich die Schülerinnen in Gruppen gegenseitig über Probleme und Aufgaben in den jeweiligen Ländern. Im weiteren Verlauf des Schuljahres werden grundlegende naturgeographische Gegebenheiten der drei Staaten, wie der Einfluss der Passatwinde (=trade winds) oder die Lage in Regenwald (=tropical rain forest) oder Savanne (=African savanna), aufgegriffen und diverse Formen der Landnutzung (=land use) vertieft. Durch die Arbeit mit den konkreten und greifbaren Beispielen dieser drei Mädchen soll den Schülerinnen in BilinGeo8 der umfassende Themenkomplex der Tropen intensiver näher gebracht werden.

Landkarte BilinGEO