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Regisseur Peter Oberdorf

im P-Seminar „Das Theater als Welt, die Welt – ein Theater"

 

Theater, Theater, der Vorhang geht auf ... Wie bereits in den 70er Jahren in einem Schlager besungen, übt das Theater auf viele Menschen auch heute noch eine große Faszination aus, weshalb das P-Seminar „Das Theater als Welt, die Welt – ein Theater" bei den Schülerinnen der Q 11 am Ursulinen-Gymnasium auf großes Interesse stieß.

Einen Blick hinter die Kulissen dieser eigenen Theaterwelt erhielten die Mädchen kürzlich aus erster Hand von Peter Oberdorf, dem Schauspieldramaturgen und Regisseur am Landestheater Niederbayern. Bereitwillig beantwortete er dabei die zahlreichen Fragen zu seinem Berufsfeld, dem Beruf des Schauspielers, aber auch den anderen über 50 verschiedenen Arbeitsplätzen an einem Theater, die von Autor/in bis Verwaltungsdirektor/in reichen. So informierte er u.a. über das Landestheater Niederbayern im Allgemeinen, die Stückauswahl für eine Saison, die Zusammensetzung eines Ensembles, Berufschancen, Arbeitsstress sowie (meist im Verhältnis zu den Arbeitszeiten geringen) Verdienstmöglichkeiten eines Schauspielers. Dass das Theater eine eigene Arbeitswelt darstellt, zeigt sich auch in einigen besonderen „Gesetzen". So gibt es hier kein Alkoholverbot während der Arbeitszeit, bei Beschimpfungen, z.B. während der Proben, erfolgen keine Anzeigen wegen Beleidigung, was die Zuhörerinnen erstaunt zur Kenntnis nahmen.

Das Theater als Welt, die Welt – ein Theater, ein spannendes P-Seminar, bei dem neben der Inszenierung einer eigenen Aufführung als Projektziel auch die Geschichte des Theaters vom antiken Drama bis ins 21. Jahrhundert thematisiert wird.