Weihnachtskrippe 2015

Kunstkurs der Q11 gestaltet Krippe mit Zeitbezug

 

„Es ziehen Tausende von Flüchtlingen täglich durch unser Land. Können wir da heuer einfach eine gewohnt verklärt-romantische Krippe gestalten?" Diese Frage stellten sich die Schülerinnen der Q11  im Kunstunterricht und beantworteten sie ganz klar mit einem Nein.
So bezogen die Künstlerinnen das aktuelle Zeitgeschehen in die Gestaltung mit ein. Der Kontrast zwischen heiler Welt und Drama wird in Farbe, Form und Material dargestellt: Es gibt einerseits helle Farben und natürliche Formen, andererseits wird durch die schwarze, düstere Abstraktion der Flüchtlingsschar deren Schicksal thematisiert.

Auf einem Quadratmeter Landschaft an der Pforte des Ursulinen-Klosters zeigt sich nun die bedrückende Aktualität des Advents 2015 und regt die Betrachter zum Nachdenken an. „Kunst kann auch mahnen", lobte Kunstlehrer Richard Völkl die Kreativität seines Q11-Kurses.