Projekttag für die Q11

„Abitur - und was dann?" Diese Frage stellen sich Oberstufenschüler sicher öfters. Der Förder- und Ehemaligenverein des Ursulinen-Gymnasiums hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Schülerinnen bei der Beantwortung dieser Frage zu unterstützen. Am 7. April berichteten sieben Referentinnen, darunter sechs ehemalige Schülerinnen vor den Schülerinnen der Q11 über ihre Erfahrungen zur Studienwahl, Wohnungssuche und Finanzierung. Unser Bild zeigt die Referentinnen der Veranstaltung.
Rita Kienberger, Vorstandsmitglied im Förder- und Ehemaligenverein hatte die Veranstaltung organisiert und stellte die Aufgaben und Ziele des Vereins vor.
Julia Knott (Abitur 2012) hatte das Thema „Hilfe, ich habe mich verwählt!" Sie sprach zunächst darüber, wie man im Laufe des ersten oder zweiten Semesters erkennt, ob ein Studiengang der richtige ist und nahm die Angst davor, in diesen Fällen dann den Studiengang zu wechseln. Auch dazu gab sie praktische Tipps. Ihr zweites Thema war die Wohnungssuche in München. Auch dazu gab sie viele Praxiserfahrungen weiter.
Die Duale Ausbildung im Handwerk war das Thema von Sabine Stöckel. Nach dem Abitur im Jahr 2013 ist sie diesen Weg der Ausbildung in der Berufsschule und im Betrieb gegangen. Sie sprach dabei auch über die Vor- und Nachteile eines Handwerksberufs, gerade für Frauen, die in vielen Handwerksberufen unterrepräsentiert sind.
Magdalena Piendl aus dem Abiturjahrgang 2014 studiert katholische Religion und Deutsch für das Lehramt an Gymnasien an der Universität Regensburg. Daher sprach sie über den Ablauf des Lehramtsstudiums und über die Praktika, die abzuleisten sind. Außerdem gab sie Tipps zum Umgang mit dem Vorlesungsverzeichnis und zum Erstellen des persönlichen Stundenplans.
Die Studienstiftung des Deutschen Volkes ist das älteste und größte Begabtenförderungswerk Deutschlands. Veronika Pfeilschifter aus der Abiturjahrgang 2014 ist Stipendiatin der Studienstiftung und auch als Bildungsbotschafterin unterwegs. Sie stellte die Studienstiftung vor und gab einen Einblick in die Möglichkeiten, die sich mit einem solchen Stipendium eröffnen.
Die diversen Möglichkeiten, ein Studium zu finanzieren, stellte Maria Gretzinger, die Leiterin der Studienberatung an der Technischen Hochschule Deggendorf kurz vor. Denn obwohl Studienbeiträge abgeschafft sind, muss man dennoch für die Lebenshaltungskosten von etwa 700 Euro (abhängig vom Studienort) aufkommen. Besonders ging sie auf BAföG ein, aber zum Beispiel auch auf den Studienkredit.
Raphaela Petzendorfer (Abitur 2014) absolviert zur Zeit das Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege mit dem Fachbereich Finanzwesen in Herrsching am Ammersee. Sie sprach über die möglichen Einsatzgebiete von Beamten beim Freistaat Bayern, die Zugangsvoraussetzungen und die Berufsaussichten.
Das Duale Studium in der Form eines Verbundstudiums schließlich war das Thema von Christina Pex, ebenfalls aus dem Abiturjahrgang 2014. Sie selbst studiert an der Ostbayerischen Technischen Hochschule in Regensburg und arbeitet bei der vr-Bank Landau an der Isar.
Zum Abschluss hatten die Mädchen aus der Q11 noch in zwei Fragerunden ausreichend Gelegenheit, ihre Fragen loszuwerden.