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Schülerinnen testen englischen Physik-Lernzirkel

Kooperation mit dem Lernforschungslabor Physik der Universität Regensburg

Dass Mädchen und Naturwissenschaften kein Gegensatzpaar bilden, bewiesen 20 Mädchen der Jahrgangsstufen 10 bis 12 unserer Schule. Im Lernforschungslabor Physik der Universität Regensburg testeten sie auf Einladung von Prof. Karsten Rincke einen Lernzirkel zur Akustik, den acht Studentinnen vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston entwickelt hatten. Dementsprechend war die Konversationssprache an diesem Nachmittag Englisch.

Nach einer kurzen allgemeinen Einführung durch die Studentinnen aus Boston führten die Schülerinnen an insgesamt sechs Stationen selbst Versuche durch und bearbeiteten Arbeitsblätter zu diesen. Sehr beeindruckt waren sie vom Rijke-Rohr, einem beidseitig offenen Glasrohr, das in seiner unteren Hälfte ein Heizgitter enthält. Wird dieses Gitter über einer Flamme erhitzt und dann wieder von der Flamme entfernt, ist mit der Zeit ein lauter Ton hörbar.

Beim Versuch mit der Kundtschen Röhre gelang es den Schülerinnen, stehende Schallwellen sichtbar zu machen. Die Schallwellen wurden mit Hilfe eines Lautsprechers in ein Glasrohr gebracht, das Korkmehl enthielt. An den „Knoten" der stehenden Schallwellen (und damit auch der Druckluftwelle) bewegte sich das Korkmehl nicht, an den „Wellenbäuchen" sehr stark.

An anderen Stationen konnte beobachtet werden, wie sich erhitzte Luft ausdehnt und Luft, die erkaltet, sich zusammenzieht bzw. wie erhitzte Luft aufsteigt und teilweise erhitzte Flüssigkeiten sich bewegen (Konvektion). Die Mädchen machten Seilwellen sichtbar und unterschieden in Versuchen Transversal- und Longitudinalwellen.