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Spritziger Bühnencocktail

Am 26.2.2014 begeisterten Schülerinnen aus verschiedensten Jahrgangsstufen mit einem bunten Programm aus musikalischen, sportlichen und literarischen Beiträgen das Publikum. 

Das Besondere an dem Abend: Die Schülerinnen erarbeiteten die Beiträge in Eigenregie und brachten sie dann mit den Lehrkräften zur Bühnenreife. Und die war wirklich beachtlich: Von lustigen Sketchen über fetzige Einlagen zum MItmachen, faszinierenden Sport und gefühlvolle musikalische Beiträge war für jeden Gaumen etwas dabei. Der Genuss des Bühnencocktails, charmant moderiert von einem Lehrerin-Schülerin-Duo, hat sich allemal gelohnt!

 

Farbenfroher und spritziger Bühnencocktail

Schülerinnen des Ursulinen-Gymnasium mischten kräftig auf – tolle Ideen umgesetzt

 

Wer meinte, bei einer „Cocktailkarte" würde es sich um Getränke, vielleicht sogar um alkoholische Spirituosen handeln, wurde schnell eines besseren belehrt. Der Bühnencocktail von Schülerinnen des Ursulinengymnasiums läutete das Faschingswochenende mit einer bunten und sprühenden Mischung aus sportlichen, literarischen, künstlerischen und musikalischen Darbietung ein. Da war tolle Rhythmik ebenso angesagt wie das spontane Mitmachen der Gäste in der vollbesetzten Turnhalle. Spaß, Engagement und Kreativität wurden frisch gemixt serviert.

 

Gleich zu Beginn durfte das Publikum erst mal vollen Körpereinsatz zeigen und beim Sitz-Boogie kräftig mitmachen. Angenehm kurz und bündig sprach Direktorin Rosemarie Härtinger ihr Begrüßungsworte, definierte „Cocktail" als eine Mischung aus mindestens zwei Zutaten, frisch geschüttelt und gemixt. Dabei wünschte sie genießbare, unterhaltsame und wohlschmeckende Cocktailstunden am Ursulinengymnasium. 14 Zutaten aus der reichen Ideenkiste der Schülerinnen aus den Klassen 5 bis 11 waren im Vorfeld mit großem Einsatz in Eigenregie erarbeitet und dann von den Lehrkräften als „Barkeeper" zur Bühnenreife gebracht worden. Hinter allen Cocktailankündigungen steckten originelle Wortkreationen, so brachte der „Tagtraum" den bekannten Song „Muss nur noch kurz die Welt retten" zu Gehör. In so manche Familienszene hineindenken konnte man sich beim „Bubble Gum" und der Geschichte vom quergestreiften Kaugummi mit hochkarätigen Leserinnen. Sportliche Eleganz, schöne Formationen und wagemutige Artistik sah man mit Einrädern und Jonglage und die Lachmuskeln wurden anschließend beim „Ladys Punch" strapaziert, als Pantomime mit „Aufbrezeln" ins Spiel beim Zugfahren kam. Rhythmisch und mit voller Klatschunterstützung der Gäste lieferte „Grashopper" einen eiskalten Cocktail in Modern Dance mit toller Choreographie. Der bayerische Wahnsinn kam auf die Bühne, als „Furor Bavaricus" einen Sprachkurs für Einsteiger lieferte. Schier unglaublich stark traten die Mädels an den Flügel und ans Mikrofon, um Adele und Birdy zu imitieren oder als „Vampire Killer" die Geisterstunde auf Schloss Eulenstein als Grusical darzubieten. Das Vorstellungsgespräch lief unter dem Titel „Sweet and Sour" und der Sketch zeigte die Erwartungen von Chefs an ihre Sekretärinnen in einer modernen Fashion. Da kamen dann süß und sauer, die beiden extremen Geschmacksrichtungen, so richtig zum tragen. Bei „Honeymoon" durften die Zuschauer ein Liebespaar im Park bei ihrer gelungenen Tanzparodie in die Flitterwochen begleiten. Und mit donnerndem Applaus stellten sich „American Beauty" vor: die Damen der Papier Couture mit ihrer superschönen Modenschau, bei der Karl Lagerfeld, Christian Dior oder all die weltberühmten Modeschöpfer vor Neid erblasst wären. So jagte ein Höhepunkt den Nächsten und den Gästen wurde es keine Sekunde langweilig.

 

Ein besonderes Lob hat Laura Detterbeck verdient: Sie wurde als „Allzweckwaffe" eingesetzt und begeisterte als perfekte Moderatorin, einfühlsame Schauspielerin, brillante Sängerin und professionelle Saxophonspielerin. „Unser frisch gemixter Bühnencocktail war sehr beschwingt", lobte Direktorin Rosemarie Härtinger zum Schluss und sprach damit den Zuhörern aus der Seele für die tollen Produkte und die guten Barkeeper. „Wenn der Maibaum wieder auf dem Dorfplatz steht" war der gelungene Abschluss einer hervorragenden kurzweiligen Show als „Pick-me-up" von allen Künstlerinnen und Gästen. An der antialkoholischen Bar gab es dann noch das nötige „Reiseachterl".     -ih-