Friedenslicht aus Bethlehem

Die Flamme wurde in Bethlehem entzündet und von Vertretern der Pfadfinderverbände in Wien abgeholt. Per Zug wurde das Licht am Sonntag, 11. Dezember, in über 30 zentrale Bahnhöfe in Deutschland getragen und sogar bis nach Amerika. Als Symbol für Frieden, Wärme, Solidarität und Mitgefühl soll das Licht an alle "Menschen guten Willens" weitergegeben werden. Wer das Licht empfängt, kann damit selbst Kerzen anderer entzünden.

Die Idee der Friedenslichtaktion wurde in diesem Jahr auch von unserem Gymnasium aufgegriffen: Die Klassensprecherinnen kamen in die Kirche, um nach einem Gebet und dem Segen ihre Kerzen für die Klassen am Friedenslicht durch Frau Pfarrerin  Elke von Winning entzünden zu lassen.

Danach machten sich  Schülerinnen aus der Klasse 5a, 5bg und 6bg gemeinsam auf den Weg in die Stadt, um das Friedenslicht hinauszutragen. Frau Juliane Albrecht marschierte mit ihrer Gruppe in die Schule St. Peter, Frau Daniela Brix zum  Finanzamt und zur Stadtbibliothek, Frau Maria Siegmund in die Papst Benedikt Schule und das Seniorenheim Marienheim und Frau Elke von Winning  besuchte mit ihrer Gruppe Herrn Oberbürgermeister Markus Pannermayr und die Schule St. Jakob. Überall wurden die Schülerinnen mit ihren Begleiterinnen herzlich willkommen geheißen und das Zeichen des Friedenslichtes erfreut aufgenommen

Jesus Christus,
du bist das Licht der Welt.


Dein Licht schenkt der Welt Wärme und Geborgenheit,
Frieden, Nähe und Liebe.
Wir danken dir, dass dieses Licht hinein leuchtet
in unsere Schulgemeinschaft,

in unsere Stadt,

in unsere Behörden,

in unsere Familien und unsere Gemeinden.
Es zeigt uns den Weg
zu einem Leben in Freiheit, Hoffnung,

Wahrheit und tätiger Solidarität.
Wir bitten dich,
lass dieses Licht nicht ausgehen.
Lass uns so viel von diesem Licht in uns tragen,
dass auch wir zum Licht der Welt werden können,
dass auch wir Wärme, Geborgenheit,

Nähe und Liebe schenken können
und unsere kleine Welt ein wenig heller machen.
Lass uns Licht bringen, Amen.