FAKE oder War doch nur Spaß

 

Theater-Besuch der 7. Klassen

zum Thema Cyber-Mobbing

 

Am Dienstag, den 11.6., besuchten die 7. Klassen das Stück FAKE oder War doch nur Spaß des Berliner Ensembles Radiks im Anstatt-Theater.

Gebannt verfolgten die Schülerinnen das als fesselndes Szenendrama gestaltete Stück um die 17-jährige Lea. Nachdem die begabte Sängerin in einer Casting-Agentur aufgenommen wurde, werden MItschülerInnen neidisch und mobben sie zunächst durch Lügengeschichten aus der gemeinsamen Band. Doch über soziale Netzwerke breiten sich die Sticheleien schnell aus und nehmen unkontrollierbare Dimensionen an, sodass Leas Abwehrversuche erfolglos bleiben. Egal ob per Internet oder Telefon und Handy, sie wird beleidigt, bloßgestellt und bedroht. Schließlich sieht sie keinen Ausweg mehr und begeht einen Selbstmordversuch, es dauert lange, bis sie sich erholt hat und durch einen Schulwechsel neu anfangen kann.

Im Anschluss nahmen sich die beiden sympathischen Schauspieler Zeit für die Fragen des Publikums. Sie plauderten aus dem Schauspieler-Nähkästchen, aber im Mittelpunkt stand natürlich die Nachbereitung des Theaterstücks. Gemeinsam mit den Schülern übertrugen sie das Stück in den Alltag der Schüler und überlegten, wie man Mobbing vermeiden und Opfern helfen kann.


... und das sagen wir dazu!

 

Meinungen aus der 7cG

Ich fand das Stück gut, da man dabei einen Überblick bekommt, was eine kleine Lüge bewirken kann. Ich werde in Zukunft mehr zu Leuten sagen, die auf der Seele von anderen rumtrampeln, weil ich mehr über die Auswirkungen von Cyber-Mobbing gelernt habe. L.

Das Theaterstück war manchmal recht amüsant, aber auch zum Nachdenken. Dass jemand so stark gemobbt wird, dass er sich umbringen will, ist schon sehr schlimm. Man sollte bei Mobbing echt nicht mitmachen, man sieht, welche Ausmaße das annehmen kann. N.

Der Theaterbesuch war sehr amüsant, doch das Thema sollte man ernst nehmen. Mobbingattacken sind an Schulen leider oft Alltag. Für mich war es schlimm anzusehen, wie es Opfern gehen und welche Ausmaße das annehmen kann. J.

Wir finden es toll, dass auf diese Art und Weise gegen Cybermobbing angekämpft wird. Uns hat auch gut gefallen, dass wir später mit den Schauspielern über das Thema diskutieren durften. Außerdem wurde uns erklärt, wie man Mobbingopfern helfen kann. T. und A.

Uns hat das Theaterstück gut gefallen, wobei es vielleicht etwas besser gewesen wäre, wenn es mehr Schauspieler gewesen wären. Im Großen und Ganzen haben es aber die beiden gut gemeistert. Wir würden das Stück weiterempfehlen! A. und T.

Ich finde, das Theaterstück zeigt, was vielen Schülern und Schülerinnen passiert. Es war sehr lehrreich, da man besprochen hat, wie man Mobbingopfern helfen kann. A.

Es war etwas Neues, aber dennoch kein Thema, mit dem ich mich so sehr identifizieren kann, weil ich so eine Situation noch nie erlebt habe. C.

Das Theater war sehr unterhaltsam. Man konnte was lernen und es war auch sehr hilfreich. Wenn jemand gemobbt wird, sollte man helfen und nicht zuschauen. Die Schauspieler konnten sich sehr gut in die Rollen versetzen. Deshalb fanden wir es schön! K. und V.

Das Theater war lehrreich und realistisch, obwohl ich denke, dass es nur in Einzelfällen so extrem wird. A.

Ich fand es wichtig zu sehen, wie weit es beim Cybermobbing gehen kann. Man sollte sich immer rechtzeitig Hilfe suchen, dass es nicht wie im Theater in einem Suizidversuch endet. L.

Ich fand das Stück sehr informativ. Wir konnten viel lernen und es war gut, weil die Schauspieler ihre Rolle sehr gut gemacht haben. S.

Mir hat es gut gefallen, das Thema war schon zum Nachdenken. Die Schauspieler haben es sehr gut dargestellt! I.