Angelatag 2013 mit Sr. Teresa Zukic

Sr. Zukic

„Wer mit seinen Fehlern umgehen kann, kann eine starke Persönlichkeit werden!“

 

Sr. Teresa Zukic, eine Ordensschwester mit Charisma, voller Selbstironie und hart im Nehmen, begeistere am diesjährigen Angelatag die Schülerinnen am Gymnasium der Ursulinen.

 

Auf den ersten Blick scheint Schwester Teresa eine Nonne wie jede andere zu sein und dass zu ihrem Handwerkszeug neben der Bibel ein Notebook und ein Smartphone gehören, ist heute auch nicht mehr ungewöhnlich. Doch bereits nach ihren ersten Sätzen vor den Schülerinnen spürte man, dass hier jemand aus dem Leben erzählt, der eigentlich ziemlich schlechte Voraussetzungen für ein Leben mit Gott mitgebracht hatte. Geboren in Kroatien, ungetauft und nicht religiös erzogen, hatte Schwester Teresa bereits eine Karriere als Sportlerin fest im Blick, als ihr vor 30 Jahren im Sportinternat zufällig eine Bibel in die Hände fiel. Gott hatte sie „ganz tief in ihrem Innern berührt“. Und damit begann ihr „Abenteuer Christsein“, welches bis heute andauert und ganze Auditorien anzustecken vermag.

 

Sie ließ sich am 22. April 1984 als Erwachsene taufen und trat ein Soziales Jahr an. Von 1985 bis 1994 war sie Ordensfrau bei den Vinzentinerinnen von Fulda. Ihr Wirken erregte bald auch in der Öffentlichkeit Aufsehen, z. B. ihr erster Fernsehauftritt bei „Schreinemakers live“ im Jahre 1992 oder ihr TV-Auftritt mit dem Skateboard - das kann sie heute jedoch nicht mehr sehen. Die Ordensfrau wurde deutschlandweit als „Mediennonne“ bekannt und gastierte weiterhin z. B. bei Jörg Pilawa und Reinhold Beckmann und frühstückte mit Beate Uhse. Im Jahre 1994 gründete sie in Pegnitz, Diözese Bamberg, die „Kleine Kommunität der Geschwister Jesu“. Sie komponierte zudem neun Musicals, Kindergottesdienste, richtete acht Kirchenfestivals aus und hat Chöre geleitet. Die Schülerinnen waren überrascht über diesen Werdegang und Sr. Teresa verstand es, sie mit Humor und viel Lebensnähe in ihren Bann zu ziehen.

 

Abschließend meinte sie: „Ich bekenne mich zu einem Gott, der das Leben über alles liebt, auch das weltliche Leben. Er ist die Wahrheit, die Freiheit und das Leben. Er ist ein Gott, der Humor hat und der auf die Herzen schaut und nicht die Gebete zählt.“